
245 Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken haben im Bundestag einen Gesetzentwurf eingereicht, der jeden geschäftsfähigen Erwachsenen ab 2030 automatisch zum Organspender machen soll – es sei denn, er widerspricht ausdrücklich. Wer schweigt, würde damit automatisch zum Spender. Selbst Angehörige sollen zukünftig nur noch befragt werden. Entscheiden dürfen sie dann nicht mehr.
Initiatorin Gitta Connemann (CDU) sagt: „Die Widerspruchsregelung zwingt niemanden zur Organspende. Aber sie fordert uns auf, eine Entscheidung zu treffen. Ja oder Nein. Spenden oder widersprechen.“
Klingt einfach, ist es aber nicht, sagen Kritiker. Mehrere Gegenstimmen betonen deshalb: „Schweigen sei keine Zustimmung.“ Sie sehen in der geplanten Regelung einen grundlegenden Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit: Wer sich nicht aktiv gegen eine Organspende entscheidet, könnte künftig automatisch als Spender gelten.
Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD, Martin Sichert, sagt: „In einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft muss der Körper dem Individuum gehören. Es ist ein Zeichen sozialistischer und kommunistischer Systeme, dass der Körper nicht dem Menschen gehört.“
Auch in den sozialen Netzwerken äußern Nutzer ihren Unmut: „Jeder kann jederzeit widersprechen. Toll. Als ob der durchschnittliche Bürger morgens beim Kaffee erstmal prüft, ob der Staat schon Ansprüche auf seine Niere angemeldet hat.“
Passend dazu auch die Sendung von "Elsa AUF1" vom April 2025: Ausschlachtung: Jetzt packen Insider über Organspende aus:
▶️ https://auf1.tv/elsa-auf1/transplantationsarzt-und-betroffene-packen-aus-die-wahrheit-ueber-organspenden-teil-2
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