„Wasser ist noch zu günstig“ 💶 Brandenburgs SPD-Umweltministerin will Bürger abkassieren!
31.7.2026, 14:25:15

Brandenburgs SPD-Umweltministerin Hanka Mittelstädt fordert höhere Trinkwasserpreise. Gegenüber der dpa erklärte sie: „Wasser ist in der jetzigen Situation noch zu günstig.“ Das führe dazu, „dass wir mittags die Pools füllen und nach wie vor in den Gärten die Sprinkleranlagen sehen“.

Dabei lag das verbrauchsabhängige Trinkwasserentgelt in Brandenburg im Jahr 2025 bereits bei 1,82 Euro pro Kubikmeter – im europäischen Vergleich ein Wert im oberen Bereich. Während private Haushalte stärker zur Kasse gebeten werden sollen, bleibt die Wasserentnahme für die Landwirtschaft weitgehend kostenlos, und Industriebetriebe zahlen teils nur minimale Centbeträge.

Zugleich verschärft sich die Lage der Wasserressourcen: Viele Flüsse in Brandenburg führen Niedrigwasser, besonders kritisch ist die Situation an der Spree. Mit dem Kohleausstieg entfällt künftig ein erheblicher Anteil des bislang eingeleiteten Tagebauwassers. Studien prognostizieren in trockenen Sommern Abflussrückgänge von bis zu 75 Prozent. Betroffen ist auch die Trinkwasserversorgung im Großraum Berlin. Der Braunkohleausstieg verteuert damit nicht nur den Strom, sondern treibt indirekt auch die Kosten der Wasserversorgung weiter nach oben.

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