
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die AfD mit hohen Umfragewerten für politische Diskussionen. In diesem Zusammenhang werden zunehmend historische Parallelen zur Zeit vor 1933 gezogen. Die Historikerin Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien, vergleicht nun die sogenannten „Sächsischen Separatisten“ und deren Nähe zur AfD mit der SA und der NSDAP. Sie sagt: „Das ist nicht 1:1 die SA, aber wir können Entwicklungen vergleichen.“
Die Bundesanwaltschaft wirft acht jungen Männern vor, eine terroristische Vereinigung namens „Sächsische Separatisten“ gebildet zu haben und nach einem möglichen Zusammenbruch der BRD mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen erobern zu wollen. Drei der Angeklagten waren AfD-Mitglieder. Björn Höcke erklärte sie kürzlich öffentlich für unschuldig und bezeichnete den Entzug ihrer Mitgliedsrechte als Fehlentscheidung.
Der Prozess vor dem Oberlandesgericht Dresden läuft seit Januar 2026. Auch nach mittlerweile 28 Verhandlungstagen berichten Prozessbeobachter, dass bisher wenig Konkretes bewiesen sei, das die zentralen Vorwürfe einer organisierten terroristischen Vereinigung und konkreter Umsturzpläne stützt. Ein BKA-Zeuge soll ausgesagt haben, es habe weder Planungen noch eine Führung durch den angeblichen Rädelsführer gegeben. In umfangreichen Chat-Auswertungen tauchte der von der Generalbundesanwaltschaft vorgeworfene Gruppenname offenbar nicht einmal auf.
Passend dazu auch die AUF1-Sondersendung vom Februar 2025: Geheimdienst-Komplott aufgedeckt! So will der Deep State die AfD zu Fall bringen!
▶️ https://auf1.tv/mega-wahl-2025-deutschland/geheimdienst-komplott-aufgedeckt-so-will-der-deep-state-die-afd-zu-fall-bringen
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