Nach brutaler Messer-Amoktat in Schongau: Dobrindt relativiert: „Psychische Ausnahmesituation“
9.7.2026, 13:00:36

 
Ein 16-jährige Kroate und ehemaliger Schüler stürmte gestern ins Welfen-Gymnasium in Schongau und stach zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer brutal nieder, AUF1 berichtete. Die Opfer wurden schwer verletzt, sind mittlerweile aber außer Lebensgefahr. Zuvor hatte er einen Schuss abgefeuert, doch glücklicherweise versagte die Waffe anschließend.
 
Innenminister Alexander Dobrindt relativiert die Tat und den Hintergrund des Täters schon wieder: „Der Täter ist ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums. Er ist ausländischer Staatsangehöriger, EU-Bürger, kein Fluchthintergrund." Und weiter: „Wir gehen weiter davon aus, dass es sich um eine psychische Ausnahmesituation gehandelt hat. Der Täter, das ist jetzt schon bekannt, war in Behandlung.“
 
Laut Medienberichten ist es mutigen Lehrkräften zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.

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