
Mitten im Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern hat der Verfassungsschutz offenbar versucht, mehrere Parteimitglieder als V-Leute anzuwerben. Das machte der AfD-Landesverband in einer Pressemitteilung öffentlich, siehe Grafik.
Demnach waren in der vergangenen Woche zwei versuchte Kontaktaufnahmen mit AfD-Mitgliedern erfolgt. Einer der Betroffenen wurde dabei offenbar das Gefühl vermittelt, die eigene körperliche Unversehrtheit befinde sich in Gefahr. Sie ist Mutter eines Kindes.
Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Jan-Phillip Tadsen erklärte dazu: „Wer wie eine Art zweite Stasi mit unvertretbaren Kommunikationsmethoden agiert, zeigt vor allem, dass er mit seinem politischen Latein am Ende ist.“
Beobachter werten den Rekrutierungsversuch auch als Zeichen, dass der Geheimdienst versuchen könnte, die Landtagswahlkämpfe zu beeinflussen.
