
„Bezeichnen Sie die Anschläge vom 11. September nicht als Terroranschläge.“ Wende in der öffentlichen Berichterstattung zu 9/11? Mit dieser unmissverständlichen Anweisung sorgt der öffentlich finanzierte kanadische Sender CBC für Aufsehen. Kurz vor dem 25. Jahrestag von 9/11 wurden Reporter und Redakteure in einem internen Rundschreiben aufgefordert, den Begriff „Terroranschlag“ zu vermeiden.
Stattdessen sollen sie lediglich von Flugzeugentführungen sprechen, die zu Abstürzen in New York, Washington und Pennsylvania geführt hätten. Das World Trade Center sei dabei „zerstört“ worden.
CBC verteidigt die Vorgabe als langjährige Sprachregel. Begriffe wie „Terrorist“ und „Terrorismus“ seien politisch und emotional aufgeladen und sollten nur als Aussage von Behörden, Experten oder Politikern wiedergegeben werden.
