
Im Verfahren gegen die sogenannten Sächsischen Separatisten sollen vier von acht Angeklagten nach fast zwei Jahren Untersuchungshaft das Gefängnis verlassen haben. Einer von ihnen ist Kurt Hättasch. Bei dessen Festnahme im November 2024 wurde ihm in den Kiefer geschossen. Das Geschoss blieb anschließend in seiner Schulter stecken. Mehr zu dem brutalen Polizeiüberfall sehen Sie HIER.
Die Bundesanwaltschaft sieht in der Gruppe eine rechtsterroristische Vereinigung und wirft ihr vor, einen Umsturz vorbereitet zu haben. Die Freilassung deutet allerdings darauf hin, dass die Anklage immer mehr Risse bekommt.
Prozess-Beobachter sprechen immer wieder von einem politischen Schauprozess. Der Prozess geht allerdings weiter.
Für die Entlassung von Kurt Hättasch muss eine Kaution über 20.000 Euro hinterlegt werden. Die weiteren vier Angeklagten bleiben weiterhin in Haft.
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