Der letzte deutsche Autobauer kapituliert: 💥Jetzt streicht auch BMW 8.000 Stellen
30.7.2026, 07:20:26

Der letzte große deutsche Autokonzern streicht weltweit rund 8.000 Stellen, das entspricht mehr als fünf Prozent der derzeit rund 154.000 Beschäftigten. Der Großteil der Arbeitsplätze soll in Deutschland wegfallen, wo BMW etwa 85.000 Menschen beschäftigt.

Knapp 50.000 Mitarbeiter aus Verwaltung, Entwicklung und Management sollen Angebote für ein freiwilliges Abfindungsprogramm erhalten. Die Produktion soll vorerst weitgehend von den Einschnitten verschont bleiben. Das Programm soll den Konzern einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, gleichzeitig jedoch jährliche Einsparungen von rund einer Milliarde Euro ermöglichen.

BMW-Chef Milan Nedeljković, der erst seit Mai im Amt ist, erklärte auf einer Betriebsversammlung: „Wir müssen sicherstellen, dass unser Unternehmen wieder profitabler und wettbewerbsfähiger wird. Wir sprechen von einer substanziellen Veränderung der Spielregeln unserer Industrie und damit der Grundlage unseres Geschäftsmodells. Das ist auch eine Folge marktferner politischer Zielvorgaben. Und weder der Protektionismus noch die gravierenden Marktveränderungen werden wieder verschwinden. Daher müssen wir jetzt schnell und konsequent unsere Strukturen und Prozesse verschlanken und unsere Kostenposition deutlich verbessern.“

Aus dieser Aussage lässt sich ableiten, dass Nedeljković neben dem Preisdruck durch chinesische Wettbewerber und den US-Zöllen insbesondere politische Vorgaben, die sich aus seiner Sicht von wirtschaftlichen Realitäten entfernt haben, als wesentlichen Faktor der Krise in der deutschen Autoindustrie betrachtet.

Volkswagen, Mercedes, Audi und Porsche hatten bereits zuvor tausende Stellen gestrichen, AUF1 berichtete.

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