
Die Wahlkampfhilfe der linken NGO Campact fĂŒr SPD und GrĂŒne in Sachsen-Anhalt sorgt weiter fĂŒr Diskussionen, AUF1 berichtete. Campact investiert 620.000 Euro in eine Kampagne, die beiden Parteien zugutekommen soll. Doch nun wirft auch die Finanzierung des Umfelds von Campact Fragen auf.
Der Verein Campact ist Gesellschafter der HateAid GmbH, die nach eigenen Angaben gegen Hass im Netz vorgeht. HateAid wiederum erhĂ€lt erhebliche staatliche Fördermittel. Allein im Vorjahr flossen aus Mitteln des Bundesjustizministeriums knapp 600.000 Euro. Hinzu kommen jĂ€hrlich etwa 420.000 Euro aus dem Programm âDemokratie leben!â des Bundesfamilienministeriums. Der Journalist Florian Warweg von der âOstdeutschen Allgemeinen Zeitungâ sprach diese Verbindungen in der Bundespressekonferenz an. Eine konkrete Antwort auf seine Frage erhielt er zunĂ€chst nicht.
Warweg stellte daraufhin noch einmal klar: Ihm ging es nicht um Parteispenden, sondern um die staatliche Förderung von HateAid. Doch auch darauf erhielt er keine konkrete Antwort. Stattdessen bekannte sich die Sprecherin des Bundesfamilienministeriums ausdrĂŒcklich zu den Zielen von HateAid.
