Austrittswelle bei Polizeigewerkschaft nach Anti-AfD-Brief ++🚨Verfasser Hüber tritt zurück
26.8.2026, 10:10:26

Der umstrittene Anti-AfD-Beitrag von GdP-Vize Sven Hüber hat für ein politisches Beben innerhalb der Gewerkschaft der Polizei gesorgt. Zahlreiche Mitglieder protestierten, mehrere Landesverbände distanzierten sich und allein in Sachsen-Anhalt trat eine zweistellige Zahl an Polizisten aus der Gewerkschaft aus.

In seinem Beitrag „Richtig Nein sagen“ hatte Hüber vor einer angeblichen „Machtergreifung“ der AfD gewarnt und Polizeibeamte dazu aufgerufen, sich auf eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt vorzubereiten. Dabei brachte er unter anderem die Verweigerung rechtswidriger Weisungen sowie einen möglichen „inneren Notstand“ ins Spiel. Besonders brisant: Hüber erklärte sogar die Wahl der AfD für unvereinbar mit dem Diensteid eines Polizisten. Die GdP-Landesverbände in Nordrhein-Westfalen und Berlin gingen öffentlich auf Distanz.

⚠️Rücktritt: Der Polizeigewerkschafter Hüber war einst Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen. Nach schweren Vorwürfen zu seiner Vergangenheit tritt Sven Hüber mit sofortiger Wirkung als stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei zurück. Der Funktionär, der zuletzt mit seinem Anti-AfD-Brief selbst für massive Empörung und zahlreiche Gewerkschaftsaustritte gesorgt hatte, spricht von „verunglimpfenden und rufmordähnlichen Vorwürfen“ und kündigt juristische Schritte an. Hüber zieht personelle Konsequenzen, weist die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen jedoch zurück.

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